Durch Deutschland gab es nicht die eine große Reise, vielmehr war ich über die Jahre mal hier und mal da.

Beginnen wir im Juni 2012
Es gab schon davor einige Ausflüge und Kurztrips, aber ich möchte das Land nicht zu sehr zerpflücken. Im Mai 2012 brach ich mit meinem Mitsubishi GTi und einem Zelt in Richtung Britische Inseln auf. Auf Grund von Zeitmangel im Vorfeld hatte ich keinen richtigen Plan und blieb ein paar Tage in Bremen um selbigen auf die Beine zu stellen. Das Wetter war zu dieser Zeit kühl und regnerisch. Gut um Informationen zu sammeln, schlecht zum Reisen. Immerhin gab es Möglichkeiten mir die Stadt anzusehen.

     die Bremer Schlachte

 die müsste jeder kennen

     Wahrzeichen Roland

       das Wasser ist nah

  Kaffee Hag, wo alles begann

       Bremer Wallanlagen

   Bismarck Statue am Dom

 die Stadt kann auch modern

2018, Ende Mai
Ich bin wieder mit Auto und Zelt unterwegs. Auf dem Weg nach Skandinavien halte ich einige Tage in Hamburg und Schleswig. Die Metropole an der Elbe ist in der kurzen Zeit kaum zu erkunden, aber für ein paar Highlights reicht es. Das Wetter übrigens ist sehr gut und sollte mich praktisch den ganzen Sommer über begleiten. So macht der Bummel durch die Speicherstadt Spaß.

       die Elbphilharmonie

Speicherstadt, moderne Ecke

   Elbtunnel, gebaut 1929

   Herbertstrasse tagsüber

Anschließend eine Fahrt durch den Hafen. Auf Anraten hin vermeide ich die auf Touristen zugeschnittenen Rundfahrten und nehme normale Fährverbindungen. Gut kombiniert sieht man mit denen für einen Bruchteil des Preises ein ganzes Stück mehr. Bis Finkenwerder und retour, vorbei an Blankenese, dem Elbstrand, riesigen Containerschiffen und vielen Wahrzeichen der Stadt Ebenso erwähnenswert ist der alte St. Pauli Elbtunnel. Mit alter, aber gut gängiger, Technik schaffen Fahrstühle sogar Autos da runter, wobei die im schmalen Tunnel so ihre Probleme mit dem Bordstein haben. Von der anderen Elbseite ergeben sich schöne Panoramen von Hamburg. Kleiner Abstecher noch in die Herbertstrasse, die bei Tageslicht ziemlich langweilig erscheint. 

  Nostalgie auf dem Wasser

           Blankenese

         Containerterminal

             Arbeitstiere

Wer mal was komplett anderes erleben will, dem empfehle ich den Energieberg Georgswerder. Aus der ehemaligen Mülldeponie mit teils hochgiftigen Abfällen wurde ein Wahrzeichen für Umweltschutz und erneuerbare Energien. Interessant und informativ. Zum Abschluss ein Muss für Hamburg, das Miniatur Wunderland. Die größte Modelleisenbahn der Welt lädt zum Staunen ein. Auf mehrere Etagen verteilt und mit zahlreichen Themenwelten zeigt man was alles im Modellbau möglich ist. Die Detailverliebtheit ist beeindruckend. Da starten und landen sogar Flugzeuge im Knuffingen Airport. Problemlos verbringt man Stunden an der über 1.500 m² großen Anlage und kommt so manches Mal aus dem Staunen nicht heraus. Was die hier auf die Beine gestellt haben.

           Speicherstadt

selbst Dächer zeigen die Nähe zur Küste

     Miniatur Wunderland

die Schweiz als Modelland

2020, im Juni
Nach zig tausenden von Kilometern als Backpacker beim Erkunden unserer Erde beginnt im Jahr 2020 ein ganz neues Kapitel des Reisens für mich. Ich habe mir einen Campervan auf Basis des Volkswagen Transporters T6 gekauft und werde in der Zukunft wohl meist mit dem unterwegs sein. Das verspricht mehr Komfort und Freiheit, vor allem wenn ich länger unterwegs bin. Im Grunde genommen genau richtig bei der nun um sich greifenden Pandemie. Die übrigens sorgt dafür das die flugtechnisch schon gebuchte Reise nach Japan ins Wasser fällt. Schade, wirklich sehr schade.
Nun also mit dem Campervan zu neuen Abenteuern aufbrechen. Erstes Ziel für eine Proberunde: die sächsische Schweiz. In der einen Woche den Van auf Herz und Nieren prüfen und das Elbsandsteingebirge erkunden. Früh am Morgen des ersten Tages der Besuch an der Bastei. Noch sind wenig Leute unterwegs, ein Novum an diesem touristischen Hot Spot. Weiter dann durch die Schwedenlöcher und durch Rathen zum Lilienstein. Zurück der Weg über das Polenztal und die Wolfsschlucht. Richtig guter Tag

Mein neuer Camper :-)))))

   morgendlicher Ausblick

               Bastei

       auf dem Lilienstein

Übernachtet wird auf einem Parkplatz in Goßdorf. Um den Camper auf Herz und Nieren zu prüfen versuche ich so unabhängig wie möglich unterwegs zu sein, sprich auch auf den Komfort eines Campingplatzes wird verzichtet. Das klappt soweit, nur die Technik mit der Dusche ist noch unausgereift und definitiv verbesserungswürdig. Am nächsten Tag parke ich in Altendorf und laufe durch die Dorfklamm runter ins Kirnitzschtal. Sehr schön. Durch den Wald zu den Schrammsteinen. Dort ist auf Grund des schönen Wetters und Wochenende viel los. An den schmalen Stellen muss man einige Pausen einlegen. Die einfache Kletterei macht trotzdem Spaß. Rechtzeitig vor dem Gewitter zurück am Camper. Die kommen und gehen bis Sonntag Mittag, also nur ein Bummel durch Bad Schandau. Spät am Tag im Kirnitzschtal parken und zum Kuhstall mit seiner Himmelsleiter wandern. Montag ist das tolle Wetter zurück. Früher Aufbruch. Durch die sogenannte Hölle, mit Treppen, Leitern und Steigeisen rauf zum Carolafelsen. Toller Blick von da oben. Weiter zum Großen Winterberg. Der enttäuscht. Kein Ausblick und alles geschlossen Viel besser ist da die Kipphornaussicht weit über der Elbe. In einer Schleife über die heilige Stiege hoch zu den Affensteinen und dem Domerker. Das macht Spaß. Durch das Sandloch geht es zurück zum Auto. Ich fahre heute weiter und finde bei Rosenthal einen idealen Parkplatz, abgeschieden und nur 500 m weiter stehen die Herkulessäulen. Dienstag durch den Bielagrund bis rüber nach Tschechien wandern. Mittwoch als Abschluss eine kleine Wanderung mit Felslabyrinth. Was für eine schöne Camperwoche

Schrammsteine

           Kirnitzschtal

               Kuhstall

die “Hölle”

Himmelsleiter

         Kipphornaussicht

           Herkulessäulen

           Carolafelsen

2020, im Juli, bzw. ab 1. September
Ich bin auf dem Weg nach Österreich. Was es da zu Sehen und Erleben gab findet ihr auf der entsprechenden Länderseite, die Karte mit Reiseroute gleich hier. Anfang September komme ich zurück nach Deutschland und bleibe noch im Berchtesgadener Land. Nach einer Nacht in Bad Reichenhall ein Spaziergang durch die Stadt. Ganz nett, trotz Regenschauern. Als nächstes zum Hintersee, wo ich nahe dem Zauberwald parken kann. Donnerstag eine Radtour bis hinauf zur Roßfeld Panoramastrasse. Es wird schon recht kühl da oben. Runter mit bis zu 24% Gefälle vorbei am Obersalzberg. Freitag ist das Wetter schön genug um den Watzmann zu erstürmen. Es überrascht mich wie viele Leute dort unterwegs sind. Weiter oben erschweren glatte Steine und der erst kürzlich gefallene Schnee das Vorwärtskommen. Am Hocheck ist Schluss für mich, die Kletterei dahinter ist bei diesen Bedingungen definitiv zu gefährlich. Der Ausblick entschädigt auf jeden Fall für die Anstrengung und zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Samstag ein Ausflug zum Königssee. Schon kurz nach Sonnenaufgang am Malerwinkel, da hängen die Nebelschwaden noch über dem See. Das hat was. Später rauf zur Archenkanzel. Schöner Aussichtspunkt, allerdings steht das Licht für schöne Fotos denkbar schlecht. Es gibt schlimmeres. Gebadet wird dann im Königssee, wobei es mir mit wenigen anderen gelingt eine Stelle zu finden wo praktisch keiner der zahlreichen Touristen auftaucht. Das war dann auch der letzte sonnige Tag der Reise. 

Reiseroute im Sommer 2020

     Watzmann, Mittelspitze

Pankrazkirche, Bad Reichenhall

           Watzmannhaus

     Malerwinkel, Königssee

       Blick vom Hocheck

  Watzmann, volle Breitseite

       Watzmann und ich ;-)

2020, ab 6. September
Ich fahre weiter an den Chiemsee. Montag trotz dicken grauen Wolken ein Ausflug auf die Inseln im See. Das geht problemlos und recht preiswert mit einem Tagesticket das auf alle Fähren im Westteil gültig ist. Zuerst die Herreninsel. Das Schloss dort, gebaut im Auftrag von Ludwig II., erinnert an Versailles. Das ist Absicht, selbst im Inneren sind Teile vom französischen Original kopiert. Der Spiegelsaal ist sogar etwas größer als der in Frankreich und mindestens so beeindruckend. Fotografieren war da leider verboten. Schade, bei so viel Prunk und Pracht. Darunter der wohl wertvollste Deckenleuchter der Welt, hergestellt in Meißen. Immerhin drängelt man sich Dank Pandemie nicht aneinander und hat einen freien Blick. Unsere Führung besteht nur aus 11 Gästen und später im hauseigenen Museum bin ich praktisch ganz allein. Eine ganz neue Erfahrung - allein im Museum. Nach dem Mittag weiter zur Fraueninsel. Die ist kleiner als gedacht und mein Rundgang in einer gemütlichen Stunde Geschichte Über Gstad zurück zur Herreninsel, wo ich mir den Chorstift näher anschaue. Das Highlight dort ist der Kaisersaal. Farbenfroh mit Malerei in Szene gesetzt wird ein 3D Gefühl erschaffen. Ein schöner Abschluss meiner Camperreise im Sommer 2020.

Chiemsee, Fraueninsel

Neues Schloss Herrenchiemsee

       sehr schöne Anlage

   Chorherrenstift, Kaisersaal

2021, mein nächster Sommer in den Alpen
1. Woche vom 1. bis 6. Juni 2021
Auch in diesem Sommer bin ich mit dem Camper in den Alpen unterwegs, Corona lässt nicht viel mehr zu. Hauptsächliches Ziel soll die Schweiz sein, aber es gibt keinen zeitlichen Rahmen und keine Deadline. Die erste Nacht halte ich in der Nähe der A95 am Kirnbergsee in Penzberg. Ist schön da. Tags darauf weiter nach Bad Tölz. Toller Stadtbummel bei herrlichem Wetter. Auch hier nur eine Nacht und gleich weiter bis an die österreichische Grenze. Der anvisierte Sylvensteinspeicher ist echt der Hammer Tolle Farben, tolle Gegend, nur liegt die Temperatur des Stausees geschätzt bei 13°C. Baden gehe ich trotzdem :-)

Route Deutschland/Österreich

       Penzberg, Huber See

             Bad Tölz

       Sylvenstein Stausee

Mittwoch eine Erkundungsfahrt mit dem Rennrad. Das Risstal ist wunderschön und geht bis hinein nach Tirol. Hinter dem großen Ahornboden endet die Strasse und ich kehre um. Abends am Achensee ein paar Freunde besuchen. Donnerstag, das Wetter ist wieder ein Traum, eine Wandertour auf den Schafreuter. Der Berg, 2.102 m hoch, liegt genau auf der Landesgrenze. Auf den letzten 200 Höhenmeter liegt Schnee und ich versinke teils bis zum Knie darin. Anstrengend, aber wunderschön. Das Panorama da oben kann sich ohne Zweifel sehen lassen. Als erste richtige Tour des Sommers war der Berg aber fast ein wenig zu viel.      

mit dem Rad im Risstal

 das Talende am Ahornboden

 Schafreuter, da will ich rauf

           Gipfelpanorama

Freitag auf der schmalen Strasse, die ist mautpflichtig, durch das hübsche Isartal bis nach Wallgau und dort ein Schwenk nach Norden bis an den Walchensee. Weil das Wetter noch trocken bleiben soll eine Runde mit dem Rad. Um den See herum, dann Kochel am See, Ohlstadt und Eschenlohe. Von da soll eine kleine Strasse direkt zum Wahlensee führen, doch der Feldweg wird bald zum Schotterpfad. Mit dem Rennrad habe ich da ganz miese Karten und quäle mich zum Ausgangspunkt zurück. Man muss auch mal verlieren können. Samstag Wanderrunde zum Altfacher Hochkopf. Na ja, kaum erwähnenswert. Immerhin bin ich vor dem Regen zurück am Camper. Als es abends aufhört zu regnen ein Spaziergang am Isarstausee mit mystischen Eindrücken. Am Ende der ersten Reisewoche heißt das Ziel Garmisch-Partenkirchen. Zum Parken eignet sich dort am besten das Kainzenbad 

noch mal Schafreuter

         ein fast schon mystischer Abend am Isarstausee

   Garmisch-Partenkirchen

2. Woche vom 7. bis 13. Juni 2021
Montag Garmisch-Partenkirchen in mehreren Runden erkunden und einkaufen gehen. Regenschauer unterbrechen das Ganze leider immer wieder. In der Touristeninformation erzählt man mir das alle Wanderwege über 2.000 m Höhe nach wie vor wegen zu viel Schnee gesperrt sind. Schade, so muss ich einige Ziele an und um die Zugspitze streichen. Dienstag zur Partnachklamm Die Erwartungen werden in der 700 m langen Schlucht mehr als übertroffen. Das Licht passt gerade ausgezeichnet und bringt die vielfältigen Farben sehr gut zur Geltung. Anfang der Woche und wohl auch wegen Corona sind nur wenige Leute unterwegs und man kann trotz des engen Pfades problemlos fotografieren. Zurück geht es über den Eisernen Steg mit Blick in die Klamm. 

Partnachklamm

   teilweise fast unterirdisch

   Blick vom Eisernen Steg

eines meiner besten Fotos in diesem Sommer

Der Tag ist damit längst noch nicht um. Am frühen Nachmittag die Fahrt zum Eibsee. Kaum dort fängt es wieder an zu regnen. Was ist nur mit dem Wetter los. Immerhin hört es ungefähr 18 Uhr auf. Fast alle Touristen sind inzwischen verschwunden und ich kann ungestört im See baden und noch halb um ihn herum laufen. Ohne Wind ist der See spiegelglatt und zaubert herrliche Panoramen. Zitat einer Freundin die mein Statusfoto kommentierte: Wie in Kanada. So friedlich und ruhig erlebt man das selten  Übrigens: letzten November war ich noch traurig weil mein Samsung Xcover4 in Rom gestohlen wurde. Nun, das hat mich dazu “gezwungen” mir ein neues Smartphone zu kaufen. Das Samsung A41 ist nun kein Highend Gerät, macht aber echt tolle Fotos.

der Eibsee

                   wirklich vergleichbar mit Kanada

           tolle Farben

Am Mittwoch trotz trübem Himmel das nächste Highlight von Garmisch, die Höllentalklamm. Ich bin echt überrascht wie viel es in der Umgebung zu sehen gibt. Bereits gleich nach dem Eingang imponiert die bis zu 150 m hohe/tiefe Schlucht, die teilweise nur 2 m breit ist. Verglichen mit der Partnachklamm ist sie rauer und in der dunklen Enge wird die Namensgebung bald erklärbar. Derzeit liegt sogar noch meterhoch der Schnee in der Klamm. Am Höllentalanger öffnet sich die Schlucht mit Blick auf die hohen Felswände ringsum. Der Weg zurück über den Stangensteig ist ausgesetzt und anstrengender, aber nicht minder sehenswert. Vor allem der Gang über die Eiserne Brücke mit Blick in die Tiefe sorgt für ein Kribbeln in der Magengegend. Auf dem Weg raus aus Garmisch-Partenkirchen noch ein Halt an den Kuhfluchtwasserfällen. Bei trübem Wetter können sie nur bedingt punkten, sind aber auf jeden Fall einen Halt wert. Ich fahre heute noch bis Oberammergau, wo abends Zeit für einen Spaziergang bleibt.

         Höllentalklamm

           Höllentalanger

 es ist kalt und nass in der Höllentalklamm, da hält sich der Schnee

           Stangensteig

Donnerstag hört es nach dem Frühstück auf zu regnen. Genau richtig für einen Stadtbummel. Oberammergau ist bekannt für die Passionsspiele, für mich weniger interessant, sowie die Lüftelmalerei. Das gefällt mir schon besser. Bei manchen Häusern sieht das schon aus wie 3D. Weiter unten im Ort das Hänsel & Gretel Haus. Sehr schön verziert, aber leider mit einer dunklen Geschichte. Bei schönstem Sonnenschein weiter nach Ettal. Das Kloster, gegründet im 14.Jh., die meisten Bauten aus dem 18.Jh., macht viel her, vor allem die Klosterkirche Mariä Himmelfahrt. In der stehen sogar ein paar Bäume, wenn auch in Eimern. 

Oberammergau, Lüftelmalerei

           das Rathaus

           Kloster Ettal

           Klosterkirche

Nur 10 km weiter liegt Schloss Linderhof, gebaut im Auftrag König Ludwigs II. Es ist das kleinste seiner drei Schlösser, aber das mit der höchsten Konzentration von Pracht und Prunk. Auf dem großzügigen Gelände steht weit mehr als nur das Schloss und man kann einen langen Spaziergang machen. Leider wird die sehenswerte Venusgrotte derzeit aufwendig restauriert und wohl erst 2024 wieder eröffnet. Für das Schloss braucht man eine Führung. Dank Coronaeinschränkungen bestehen im Moment die Gruppen aus maximal 10 Leuten. So bekommt man wenigstens was zu sehen. Im Normalfall wurden zeitgleich 60 Leute hindurch geführt. Da möchte ich nicht dabei sein. Die Räume sind voller Luxus ausgestattet ohne jedoch überladen zu wirken. Manchmal weis man gar nicht wohin zuerst schauen. Der König war Fan von Vasen, und so stehen teils versteckt im Schlafzimmer ganze 90 herum. Dazu Spiegel, Marmor, Kristall und an den Wänden sogar aufwendige Reliefstickerei. Ein sehr lohnender Besuch. 

         Schloss Linderhof

der Garten des Schlosses

 Neptunbrunnen und Kaskade

Am Nachmittag fahre ich weiter und komme bis Füssen. Gut parken kann man am Festspielhaus und im nahen Forgensee baden gehen. Auch das Altstadtzentrum lohnt für einen kleinen Spaziergang. Nicht weit davon kann ich am Parkplatz Fischhausweg über Nacht stehen bleiben. Toll so nahe an einer Stadt ruhig im Grünen zu parken. Freitag zum Schloss Neuschwanstein. Auch hier schränkt die Pandemie den Tourismus ein. Tickets gibt es nur online und Platz für eine Führung in Deutsch erst wieder ab Montag. Glücklicher Lutz, der für Freitag Vormittag die Tour in Englisch buchen kann. Für mich ist es nach Herrenchiemsee und Linderhof das dritte Schloss von Ludwig II. Von außen ein Märchenschloss, Disney hat da wohl abgekupfert, weht drinnen der Geist des Rittertums. Wenig Prunk, mehr Anlehnung an das Mittelalter und an Werke von Richard Wagner. Auch hier sind die Gruppen auf zehn Leute beschränkt und man bekommt somit mehr als sonst geboten. Kleiner Wermutstropfen: Marienbrücke und Pöllatschlucht sind derzeit gesperrt, also gibt es auch vom Schloss nicht das Postkartenmotiv von mir zu sehen. Samstag die Wanderschuhe schnüren und rauf auf den Hausberg von Füssen, den Säuling. Schöne Tour und tolle Ausblicke von da oben

Hohenschwangau und Alpsee

   Schloss Neuschwanstein

Von meiner Camperreise im Sommer 2021 war dies das Kapitel Deutschland. Weiter geht es in Österreich. Ihr könnt entweder über die Hauptseite gehen und dort über den Link Österreich weiter machen oder auf die kleine Flagge hier klicken. Viel Spaß

         Blick vom Säuling

     Wohnanlage Vogelhaus